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Fische vs pflanzliche Lebensmittel

Am Karfreitag wird im christlichen Glauben des Leidens und Todes Jesu gedacht. Der Karfreitag ist zudem Beginn des zweitägigen Osterfastens in der katholischen Kirche. Traditionell wird heute anstelle von Fleisch häufig Fisch zubereitet, der weitläufig auch als gesünder gilt. Allerdings ist auch Fischverzehr mit großen ökologischen Problemen verbunden. Der gesundheitliche Nutzen von Fisch muss ebenfalls kritisch bewertet werden, u.a. aufgrund möglicher Kontaminationen mit langlebigen organischen Schadstoffen (POPs) und Schwermetallen. Welche pflanzliche Alternativen gibt es denn, wenn es um Geschmack und Nährstoffe geht? Das erfährst Du in diesem Artikel. Den typisch meeresartigen Fischgeschmack findet man auch in diversen Algen. Es gibt viele essbare Arten wie Purpurtang (bekannt als Nori), Meersalat, Wakame oder Kombu. Sie können Speisen zugegeben werden, um pflanzliche Alternativen zu Fischgerichten wie Räucherlachs und Thunfisch herzustellen. Probiere verschiedenen Algenarten aus und entdecke das reichhaltige Angebot der Meeresgärten! Es ist eine faszinierende neue Welt, die sich für Dich dabei eröffnet.

Zum Loslegen hier ein schönes Rezept vom tollen Blog „Eat this“: Rezept Karottenlachs

Algen liefern auch schon einen der Nährstoffe, den Du sonst in Fisch findest, nämlich Iod . Algen sollten aber sparsam verwendet werden. Je nach Art decken nämlich bereits 0,5-3 g getrocknete Alge den Tagesbedarf an Iod (1). In Zeitpulver verwenden wir Kelp, welches überwiegend aus Algen der Gruppe Laminariales besteht.

(1) Jod: "Jod benötigt der menschliche Körper vor allem für die Schilddrüse. Das schmetterlingsförmige Organ liegt im vorderen Halsbereich unterhalb des Kehlkopfes. Ohne sie läuft im Stoffwechsel so gut wie nichts. Als Bestandteil der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) steuert Jod unter anderem den Energiestoffwechsel, Herzrhythmus, Blutdruck, Wachstum und die Gehirnentwicklung." (Quelle:https://jodmangel.de/

Ein weiterer Nährstoff, den Du in größeren Mengen in Fisch findest, ist Selen (2) . In Europa ist der Boden sehr selenarm, sodass die meisten pflanzlichen Lebensmittel keine gute Selenquelle sind. Deswegen wird auch das Futter in der Tierindustrie stark mit Selen angereichert. In Nordamerika hingegen ist der Boden recht selenreich, sodass Getreide und Hülsenfrüchte ideale Selenquellen sind. Hierzulande können Wildpilze oder importierte Paranüsse selenreich sein, wobei deren Gehalt sehr stark schwankt. Eine verlässliche Quelle ist eine ganz kleine Art von Pilzen – nämlich Hefe. Wird diese auf selenreichem Boden gezüchtet, wandelt sie das Selen in organische Form mit hoher Bioverfügbarkeit um – genauso wie Pflanzen auf selenreichem Boden. Im Handel findet man diese Hefe als Selenhefe. Diese verwenden wir auch für Zeitpulver.

(2) Selen: "Selen ist ein essentielles Spurenelement, das lebenswichtig für den Körper ist. Neben seine antioxidative Wirkung hat es weitere wichtige Eigenschaften." Mehr über Selen auf: https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/wie-selenmangel-der-gesundheit-schadet/

Und schließlich denken wir bei Fisch natürlich an Omega-3-Fettsäuren (3) . Im Gegensatz zu der kurzkettigen Omega-3-Fettsäure in manchen Nüssen und Pflanzenölen, enthält Fisch langkettige Varianten. Die zwei prominentesten Vertreter sind EPA und DHA (Eicosapentaen- und Docosahexaensäure). Auch diese finden wir in Algen und dort bekommt übrigens auch der Fisch den Großteil dieser Fettsäuren her. Die entsprechenden Mikroalgen bilden nämlich die Nahrungsgrundlage des marinen Ökosystems, sodass sich die Fettsäuren dieser Mikroalgen die Nahrungskette hinauf akkumulieren. Wir können also entweder selber Omega-3-reiches Mikroalgenöl verzehren, oder wir nehmen ausreichend kurzkettige Omega-3-Fettsäuren in Form von Walnüssen, Lein-, Hanf-, Chiasamen oder Rapsöl zu uns. Denn bei ausreichender Versorgung und einem guten Fettsäureverhältnis zu den Omega-6-Fettsäuren kann unser Körper selber EPA und DHA produzieren. Zeitpulver enthält deshalb jede Menge Leinsamen und hat ein ideales Omega-3/Omega-6-Verhältnis von 1:2. Für Schwangere, Stillende und ältere Menschen kann es dennoch sinnvoll sein, zusätzlich ein Algenöl zu verwenden.

(3) Omega-3-Fettsäuren: "Omega-3 Fettsäuren haben zahlreiche gesundheitsfördernde Effekte, u.a. senken sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mehr dazu: https://proveg.com/de/ernaehrung/naehrstoffe/omega-3-fettsaeuren/