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Nüsse vs. gewöhnliches Pflanzenöl

"Gibt es an Pflanzenöl jetzt auch etwas auszusetzten? Ich dachte das sollte man essen." magst Du dir jetzt vielleicht denken. Das stimmt auch... teilweise. Aktuelle Forschung zeigt aber, dass auch Pflanzenöle die Gesundheit schädigen können und die gesündeste Fettquelle ganze pflanzliche Lebensmittel sind, also Nüsse, Samen und Kerne. Für Zeitpulver geben wir uns nicht mit weniger zufrieden. Aus gutem Grund, wie wir im Folgenden zeigen...

GEFÄßGESUNDHEIT

Die häufigste Todesursache in Deutschland sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen.[1] Sie entstehen durch eine Verschlechterung der Gefäßgesundheit, die unter anderem anhand der Endothelfunktion gemessen werden kann. Trotz ihres gesunden Rufs verschlechtern auch größere Mengen Pflanzenöle (inkl. Olivenöl) die Endothelfunktion unserer Blutgefäße, was ein Risikofaktor für Herzerkrankungen ist.[2,3] Wie kann es sein, dass Pflanzenöle dennoch stets empfohlen werden? Das liegt auch daran, dass pflanzliche Fette häufig gesünder sind als tierische. Wenn die Empfehlungen Pflanzenöl zu konsumieren also dazu führt, dass weniger tierisches Fett konsumiert wird, ist dies immernoch ein Gewinn für die Gesundheit, wenn auch noch nicht ideal. Zudem werden auch von Ernährungsorganisationen relativ kleine Mengen Pflanzenöl empfohlen.[4] Aber wie kommt es überhaupt dazu, dass Pflanzenöle die Gefäßgesundheit verschlechtern? Der Grund hierfür ist folgender: Wenn man aus Pflanzen wie Oliven oder Sonnenblumenkernen das Öl herauspresst, gelangen nicht alle gesunden Komponenten der Pflanzen in das Öl. Vieles bleibt im Pressrückstand. Ein Großteil der Phytonährstoffe fehlt somit im Öl und auch ein Großteil der Antioxidantien [5] sowie die gesamten Ballaststoffe. Deswegen ist das ganze Lebensmittel (Olive, Sonnenblumenkerne etc.) gesünder, als das daraus gepresste Öl.

Aus diesem Grund verwenden wir Nüsse und Samen, als natürliche und unverarbeitete Fettquelle. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Pflanzenölen, welche die Endothelfunktion verschlechtern können, verbessern ganze Nüsse und Samen die Endothelfunktion und schützen somit vor Herzerkrankungen![6]

STERBLICHKEIT

Menschen, die regelmäßig Nüsse essen, leben länger und sterben seltener an Krebs, Herz- und Atemwegskrankungen (unabhängig von anderen Lebensstilfaktoren).[7] Aber was ist mit extra-natives Olivenöl? Das muss doch gesund sein! Nicht so gesund wie Nüsse: In der PREDIMED Studie wurden Menschen untersucht, die regelmäßig Nüsse essen. Ein Teil der Probanden wechselte von Nüssen als Fettquelle zu extra-nativem Olivenöl. Daraufhin verdoppelte sich ihre Sterblichkeitsrate.[8] (Olivenöl ist dennoch deutlich gesünder als feste Fette wie Butter, Schmalz oder Kokosfett. Die gesündesten Fettquellen sind jedoch Nüsse, Samen und Kerne.)

ÜBERGEWICHT

Im Gegensatz zu anderen Fettquellen führen Nüsse nicht zu Übergewicht.[9] Das liegt vermutlich daran, dass Nüsse reich an Ballaststoffen sind und somit sehr sättigend wirken. Pflanzenöl, Butter usw. haben keinerlei Ballaststoffe, sind also weniger sättigend und begünstigen dadurch, dass man mehr isst als man braucht. Zudem gibt es Hinweise, dass einige Substanzen in Nüssen die Thermogenese erhöhen. Das bedeutet, dass der Körper auch im Ruhezustand mehr Wärme produziert und so Kalorien verbrennt.

Zeitpulver ist das einzige Produkt seiner Art, welches ganze Hülsenfrüchte enthält (in Form von gerösteten, gemahlenen Kichererbsen). Andere Trinknahrungen enthalten lediglich Proteinpulver, welches manchmal aus Hülsenfrüchten gewonnen wird, allerdings bei weitem nicht mehr die Menge an gesundheitsfördernden Phytonährstoffen enthält. Deswegen ist es, wie so oft, deutlich gesünder das ganze Lebensmittel mit seiner Vielfalt an Phytonährstoffen zu essen, anstelle eines hoch verarbeiteten Nähstoffisolats (hier das Proteinpulver).
Wusstest du, dass das Amerikanische Krebsforschungsinstitut Hülsenfrüchte idealerweise zu jeder Mahlzeit empfielt, um Krebs vorzubeugen? Oder dass wohl keine Ernährungsumstellung mehr Menschenleben retten würde als mehr Obst zu essen?


Weitere erstaunliche Wirkungen von ganzen Pflanzen in Zeitpulver:

Literaturnachweis

[1] Darmadi-blackberry I, Wahlqvist ML, Kouris-blazos A, et al. Legumes: the most important dietary predictor of survival in older people of different ethnicities. Asia Pac J Clin Nutr. 2004;13(2):217-20. http://apjcn.nhri.org.tw/server/APJCN/13/2/217.pdf

[2] Venn B, Thies F, O'neil C. Whole grains, legumes, and health. J Nutr Metab. 2012;2012:903767. https://www.hindawi.com/journals/jnme/2012/903767/

[3] American Institute for Cancer Research. AICR'S FOODS THAT FIGHT CANCER, Dry Beans and Peas (Legumes). Abgerufen 20.06.18. http://www.aicr.org/foods-that-fight-cancer/legumes.html

[4] Bouchenak M, Lamri-senhadji M. Nutritional quality of legumes, and their role in cardiometabolic risk prevention: a review. J Med Food. 2013;16(3):185-98. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23398387

[5] Statistisches Bundesamt. Gesundheit, Todesursachen in Deutschland. 2015. Abgerufen 20.06.18. https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Gesundheit/Todesursachen/Todesursachen2120400157004.pdf?__blob=publicationFile

[6] Mazza E, Fava A, Ferro Y, et al. Impact of legumes and plant proteins consumption on cognitive performances in the elderly. J Transl Med. 2017;15(1):109. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5440936/

[7] Phillips SM. Protein requirements and supplementation in strength sports. Nutrition. 2004;20(7-8):689-95. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15212752

[8] Phillips SM. Dietary protein requirements and adaptive advantages in athletes. Br J Nutr. 2012;108 Suppl 2:S158-67. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=23107527

[9] Phillips SM, Van loon LJ. Dietary protein for athletes: from requirements to optimum adaptation. J Sports Sci. 2011;29 Suppl 1:S29-38. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=22150425

[10] Packer JE. Amino Acid Metabolism and Protein Requirements in Active, Trained Adult Males Using the Indicator Amino Acid Oxidation (IAAO) Technique. Master Thesis at Department of Exercise Sciences, University of Toronto. 2015. https://tspace.library.utoronto.ca/handle/1807/74859

[11] Resnick M, Tennent D, Patzkowski J et al. Optimal Protein Intake in Athletes. Texas Orthopaedic Journal. 2015;1(2):97-107. http://www.texasorthojournal.org/Vol1_Issue2/11RESNICKetal.aspxNeuer Text